Was bringt eine 300 Stunden Yoga Ausbildung?
Wer eine 200h Yoga Ausbildung abgeschlossen hat, kennt diesen Moment vielleicht: Man hat viel gelernt, die eigene Praxis hat sich verändert und man fühlt sich zunehmend sicherer im Unterrichten – und gleichzeitig merkt man, wie viel noch offen ist. Die 200 Stunden haben einen Anfang geschaffen, aber viele Themen lassen sich in einer Grundausbildung nur anreissen. Vielleicht möchtest du deine Unterrichtskompetenz verfeinern, anspruchsvollere Asanas sicher vermitteln, tiefer in Yogaphilosophie und Anatomie eintauchen oder endlich deinen eigenen Stil entwickeln. Genau an diesem Punkt setzt ein 300h Yoga Teacher Training an.
Eine 300h Yoga Ausbildung ist eine weiterführende Ausbildung für Menschen, die bereits über eine fundierte Yoga-Grundausbildung verfügen und ihr Wissen, ihre Praxis und ihre Fähigkeit zu unterrichten auf eine neue Ebene bringen möchten. Dabei geht es nicht einfach darum, weitere 300 Stunden Wissen anzusammeln. Eine gute Advanced Yoga Teacher Ausbildung schafft vielmehr den Raum, bereits Gelerntes zu überprüfen, zu vertiefen und in der eigenen Praxis und im Unterricht wirklich zu verkörpern.
Im Das Yoga Haus Dubs in Zürich verstehen wir unser 300h Advanced Yoga Teacher Training deshalb als einen nächsten Schritt auf einem bereits begonnenen Weg. Die Ausbildung verbindet vertiefte Asana-Praxis, Anatomie, Pranayama, Meditation, Yogaphilosophie, Ayurveda und Unterrichtsmethodik mit praktischer Lehrpraxis, persönlicher Reflexion und der Entwicklung einer eigenen authentischen Lehrerpersönlichkeit.
Was ist ein 300h Yoga Teacher Training?
Ein 300h Yoga Teacher Training ist eine weiterführende Yoga-Ausbildung, die auf einer abgeschlossenen 200h Grundausbildung aufbaut. Während ein 200h Training die grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten für die eigene Praxis und das Unterrichten vermittelt, bietet ein 300h Training die Möglichkeit, diese Grundlagen wesentlich differenzierter zu erforschen. Im Mittelpunkt stehen deshalb nicht mehr nur die Fragen „Was ist eine Asana?“ oder „Wie baue ich eine Yogastunde auf?“, sondern zunehmend Fragen wie: Wie passe ich eine Praxis an unterschiedliche Körper an? Wie vermittle ich komplexe Inhalte verständlich? Was macht meinen Unterricht wirklich zu meinem eigenen? Und wie kann ich Yoga so unterrichten, dass meine Erfahrung und mein Wissen tatsächlich bei den Menschen ankommen?
Der Begriff „300h“ bezeichnet den Umfang der weiterführenden Ausbildung. Gemeinsam mit einer vorher absolvierten 200h Ausbildung kann sich daraus ein 500-Stunden-Ausbildungsweg ergeben. Für Menschen, die sich an den Standards der Yoga Alliance orientieren, kann ein entsprechendes 300h Training zudem Teil des Weges zum RYT 500 sein. Entscheidend ist dabei, genau zu prüfen, ob die jeweilige Schule und das konkrete Programm bei Yoga Alliance registriert sind und welche Voraussetzungen für die entsprechende Registrierung gelten.
Unser 300h Advanced Yoga Teacher Training in Zürich ist Yoga Alliance zertifiziert und richtet sich an Menschen, die bereits eine 200h Yoga Ausbildung abgeschlossen haben. Die Ausbildung umfasst 11 Wochenenden und eine Intensivwoche in der Schweiz und ist so aufgebaut, dass sie berufsbegleitend absolviert werden kann. Die Gruppe ist auf maximal 16 Teilnehmer begrenzt, damit neben der fachlichen Vermittlung auch Raum für individuelles Feedback und persönliche Begleitung bleibt.
Was ist der Unterschied zwischen einer 200h und einer 300h Yoga Ausbildung?
Die Frage nach dem Unterschied zwischen 200h und 300h Yoga Teacher Training gehört zu den wichtigsten Fragen, wenn man sich mit einer weiterführenden Ausbildung beschäftigt. Vereinfacht gesagt vermittelt eine 200h Ausbildung die Grundlagen, während eine 300h Ausbildung diese Grundlagen vertieft, differenziert und stärker auf die individuelle Entwicklung als Yogalehrperson ausrichtet. Das bedeutet allerdings nicht, dass eine 300h Ausbildung einfach eine längere Version der 200h Ausbildung ist. Die Lernhaltung verändert sich: Du kommst nicht mehr als Anfänger in ein völlig neues Gebiet, sondern bringst bereits Erfahrung mit, stellst Fragen, überprüfst deine bisherigen Annahmen und entwickelst daraus eine differenziertere eigene Position.
Gerade im Unterricht wird dieser Unterschied deutlich. Nach einer 200h Ausbildung kannst du lernen, eine solide Yogaklasse zu planen und anzuleiten. In einer 300h Ausbildung geht es stärker darum, wie du deine Klasse auf die Menschen vor dir abstimmst, wie du Sprache und Demonstration gezielt einsetzt, wie du Sequenzen mit einer klaren Intention entwickelst und wie du auch komplexere Inhalte verständlich vermitteln kannst. Deshalb nimmt praktische Lehrpraxis mit Feedback in einem guten Advanced Training einen wichtigen Stellenwert ein.
Auch die persönliche Praxis verändert ihren Charakter. Nach einigen Jahren Yoga stellt sich häufig nicht mehr nur die Frage, welche Asana als Nächstes gelernt werden kann, sondern welche Art von Praxis tatsächlich trägt. Ein 300h Training bietet die Möglichkeit, Asana, Pranayama, Meditation und andere yogische Methoden in einen persönlichen Übungsweg zu integrieren. Im Das Yoga Haus Dubs wird diese Verbindung unter dem Begriff Verkörperung besonders deutlich: Die Ausbildung beschäftigt sich mit einer nachhaltigen Sadhana, dem eigenen Dharma und der Frage, wie yogisches Bewusstsein im Alltag und im Unterricht tatsächlich gelebt werden kann.
Für wen ist eine 300h Yoga Ausbildung geeignet?
Ein 300h Yoga Teacher Training richtet sich in erster Linie an Menschen, die bereits eine 200h Yoga Ausbildung oder eine vergleichbare Grundausbildung abgeschlossen haben. Du solltest deshalb nicht erst herausfinden müssen, was Pranayama, Meditation, Alignment oder Sequencing grundsätzlich bedeuten. Stattdessen geht es darum, diese Bereiche aus einer erfahreneren Perspektive zu untersuchen und Zusammenhänge herzustellen, die in einer Grundausbildung häufig noch nicht möglich sind.
Du musst allerdings kein langjährig etablierter Yogalehrer sein. Unterrichtserfahrung ist hilfreich, weil du dadurch konkrete Erfahrungen und Fragen in die Ausbildung mitbringst, sie ist für unser 300h Training aber nicht zwingend Voraussetzung. Wichtiger ist, dass du bereit bist, dich auf eine vertiefte Praxis und auf einen anspruchsvollen Lernprozess einzulassen. Voraussetzung für unser Training ist eine abgeschlossene 200h Ausbildung; ausserdem setzen wir eine fundierte Asanapraxis und die Fähigkeit voraus, mindestens 20 Minuten eine Sitzposition halten zu können.
Eine 300h Ausbildung kann auch für dich interessant sein, wenn du nicht vorhast, hauptberuflich Yoga zu unterrichten. Die intensive Beschäftigung mit Yoga, die eigene Praxis und die Auseinandersetzung mit Philosophie, Meditation, Anatomie und Ayurveda können unabhängig von einer späteren Unterrichtstätigkeit wertvoll sein. Auf unserer Seite zum 300h Training formulieren wir deshalb ausdrücklich, dass die Ausbildung sowohl Menschen offensteht, die ihren Unterricht weiterentwickeln möchten, als auch Menschen, die ihre eigene Praxis und persönliche Entwicklung vertiefen wollen.
Warum eine 300h Yoga Ausbildung machen?
Nach einer 200h Ausbildung stellt sich häufig die Frage, ob eine weitere Yoga-Ausbildung tatsächlich sinnvoll ist. Schliesslich kann man Yoga auch durch eigene Praxis, Workshops, Retreats und einzelne Weiterbildungen weiterlernen. Eine 300h Ausbildung ist deshalb nicht automatisch für jede Person der richtige nächste Schritt. Sie lohnt sich besonders dann, wenn du dir einen längeren, strukturierten Lernprozess wünschst und verschiedene Themen nicht isoliert, sondern miteinander verbunden vertiefen möchtest.
Ein wichtiger Vorteil eines längeren Advanced Trainings liegt in der Kontinuität. Wenn du dich beispielsweise mit Anatomie beschäftigst, kannst du dieses Wissen in der Asana-Praxis anwenden, anschliessend im Unterricht ausprobieren und durch Feedback überprüfen. Ähnlich verhält es sich mit Sequencing, Adjustments oder Unterrichtssprache: Du entwickelst eine Idee, setzt sie praktisch um, bekommst Rückmeldung und verfeinerst sie. Genau diese Schleifen zwischen Wissen, Erfahrung und Reflexion machen eine weiterführende Ausbildung wertvoll.
Darüber hinaus kann eine 300h Ausbildung dabei helfen, die eigene Position als Yogalehrperson zu klären. Nach einer Grundausbildung ist man häufig noch stark von den Lehrer und Methoden geprägt, bei denen man selbst gelernt hat. Mit zunehmender Erfahrung entsteht die Möglichkeit, verschiedene Ansätze miteinander zu vergleichen und herauszufinden, was tatsächlich zu einem selbst passt. Das Ziel ist deshalb nicht, einen bestimmten Unterrichtsstil zu kopieren, sondern einen eigenen Ausdruck zu entwickeln.
Was lernt man in einem 300h Yoga Teacher Training?
Die Inhalte unterscheiden sich je nach Ausbildungsinstitut erheblich. Bei der Wahl einer 300h Yoga Ausbildung lohnt es sich deshalb, nicht nur auf die Zahl der Stunden oder das Zertifikat zu schauen, sondern das Curriculum genau anzusehen. Eine gute weiterführende Ausbildung sollte sowohl fachliche Vertiefung als auch praktische Anwendung ermöglichen.
Vertiefte Asana-Praxis
Fortgeschrittene Asanas erfordern mehr als zusätzliche Beweglichkeit oder Kraft. Im Unterricht geht es darum, anatomische und funktionelle Zusammenhänge zu verstehen, sinnvolle Vorbereitungen und Progressionen zu entwickeln und unterschiedliche Möglichkeiten für verschiedene Körper zu kennen. Dadurch wird die eigene Praxis differenzierter und gleichzeitig die Fähigkeit gestärkt, anspruchsvollere Haltungen sicher und nachvollziehbar zu vermitteln.
Im 300h Training des Yoga Haus Dubs werden unter anderem fortgeschrittene Asanas, Alignment, funktionelle Bewegung, Vinyasa-Sequencing und die Integration von Yin- und Yang-Elementen vertieft. Dabei wird auch untersucht, wie komplexe Haltungen vorbereitet, angepasst und im Unterricht sinnvoll eingesetzt werden können.
Sequencing und kreative Unterrichtsgestaltung
Gutes Sequencing ist weit mehr als das Aneinanderreihen von möglichst vielen Asanas. Eine stimmige Klasse braucht eine klare Intention, einen nachvollziehbaren Aufbau und Übergänge, die sowohl körperlich als auch didaktisch funktionieren. In einem Advanced Training kannst du lernen, deine Sequenzen bewusster zu gestalten und dabei gleichzeitig Raum für Kreativität zu behalten.
Im Yoga Haus Dubs entwickelst du eigene Unterrichtssequenzen, unterrichtest sie und erhältst dazu Feedback. Die überarbeiteten Sequenzen werden teilweise auf Video festgehalten und später als digitales Video Manual zur Verfügung gestellt. So entsteht im Laufe der Ausbildung ein persönliches Nachschlagewerk für Sequencing, Übergänge und Adjustments, das auch nach Abschluss der Ausbildung praktisch nutzbar bleibt.
Hands-on Adjustments und Assistenz
Je mehr Unterrichtserfahrung du sammelst, desto differenzierter wird auch dein Umgang mit Berührung. Ein Adjustment sollte nicht dazu dienen, einen Körper in eine vermeintlich perfekte Form zu bringen. Es kann vielmehr Orientierung geben, eine Bewegung verständlicher machen oder eine neue Erfahrung ermöglichen. Dafür braucht es anatomisches Verständnis, Sensibilität und eine klare Kommunikation.
Im 300h Training werden Adjustments deshalb praktisch entwickelt, unterrichtet, analysiert und wiederholt. Die Teilnehmer erhalten individuelles Feedback und können ihre eigene Unterrichtssequenz anschliessend nochmals verfeinern. Diese unmittelbare Verbindung von Praxis und Rückmeldung ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung.
Anatomie und funktionelle Bewegung
In einer weiterführenden Yoga Ausbildung geht es nicht darum, möglichst viele anatomische Begriffe auswendig zu lernen. Viel wichtiger ist die Fähigkeit, anatomisches Wissen auf konkrete Situationen im Unterricht anzuwenden. Wie bewegt sich ein bestimmtes Gelenk? Welche Unterschiede gibt es zwischen Menschen? Was sehe ich tatsächlich, wenn ich einen Körper in einer Asana beobachte? Und wie kann ich eine Haltung sinnvoll verändern, wenn die ursprüngliche Form für einen Menschen nicht passend ist?
Das 300h Training vertieft deshalb funktionelle Anatomie, Bewegungsanalyse, Muskulatur, Gelenke, Wirbelsäule sowie Zusammenhänge von Atem- und Nervensystem. Dieses Wissen soll unmittelbar in die Beobachtung, Analyse und Anpassung von Asanas einfliessen.
Yoga-Philosophie, Hatha Yoga und Tantra
Eine weiterführende Ausbildung bietet auch die Möglichkeit, sich intensiver mit den Quellen und historischen Entwicklungen des Yoga auseinanderzusetzen. Im 300h Training des Yoga Haus Dubs werden unter anderem die Entstehung und Entwicklung von Hatha Yoga und Tantra, wichtige Quellentexte sowie die Entwicklung des modernen Körperyoga behandelt. Auch subtilanatomische und energetische Konzepte wie Prana und Nadis sowie tantrische Methoden wie Mantra-, Chakra- und Yantra-Praxis sind Bestandteil des Curriculums.
Dabei ist uns wichtig, philosophische Inhalte nicht von der Praxis abzukoppeln. Alte Texte und Konzepte werden in ihrem historischen Zusammenhang betrachtet und zugleich auf ihre Bedeutung für die heutige Yogapraxis befragt. So entsteht ein Verständnis, das über das reine Wissen über philosophische Begriffe hinausgeht.
Ayurveda
Ayurveda erweitert den Blick auf Yoga um eine weitere traditionelle Perspektive auf Gesundheit, Balance und Individualität. Im Training beschäftigst du dich unter anderem mit den fünf Elementen, den Gunas, den drei Doshas sowie den Konzepten Prakriti und Vikriti. Diese Inhalte können dazu beitragen, Unterschiede zwischen Menschen und unterschiedliche Zustände bewusster wahrzunehmen und die eigene Praxis zu reflektieren.
Energiearbeit, Mudras und Bandhas
Mit zunehmender Erfahrung verändert sich auch die Art, wie wir Yoga praktizieren. Neben der äusseren Form der Asanas rücken subtilere Ebenen der Praxis in den Vordergrund: die bewusste Arbeit mit Prana, die Wahrnehmung innerer Zustände und die Fähigkeit, Energie gezielt zu lenken und zu kultivieren. Im 300h Training beschäftigen wir uns deshalb vertieft mit verschiedenen Formen der Energiearbeit und mit traditionellen Methoden, die in einer grundlegenden Ausbildung häufig nur am Rand behandelt werden.
Dazu gehören körperliche Mudras, Bandhas und weitere Praktiken aus dem Hatha Yoga. Mudras können als bewusste Gesten und Körperhaltungen verstanden werden, die bestimmte Qualitäten der Aufmerksamkeit und Wahrnehmung unterstützen. Bandhas arbeiten mit gezielten körperlichen Verschlüssen und Aktivierungen und werden im Zusammenspiel mit Asana, Pranayama und Meditation erforscht. Entscheidend ist dabei nicht, die Techniken lediglich korrekt auszuführen, sondern ihre Wirkung unmittelbar in der eigenen Praxis zu erfahren und ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie sie sinnvoll in eine Sadhana und gegebenenfalls auch in den Unterricht integriert werden können.
Eine fortgeschrittene Sadhana entwickeln
Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg von der 200h zur 300h Ausbildung besteht darin, aus einzelnen Praktiken eine eigene Sadhana zu entwickeln. Sadhana bezeichnet im Yoga eine regelmässige, bewusste spirituelle Praxis, die über einen längeren Zeitraum gepflegt wird. Sie kann Asana, Pranayama, Meditation, Mantra, Mudra, Bandha und weitere yogische Methoden miteinander verbinden und wird zunehmend zu einem persönlichen Weg, der sich an den eigenen Bedürfnissen und der eigenen Entwicklung orientiert.
Im 300h Training geht es deshalb nicht nur darum, weitere Techniken kennenzulernen. Du erforschst, welche Praktiken dich tatsächlich tragen, welche Wirkungen du wahrnimmst und wie du eine regelmässige Praxis entwickelst, die auch ausserhalb der Ausbildung Bestand haben kann. Durch die kontinuierliche Arbeit über ein ganzes Ausbildungsjahr entsteht die Möglichkeit, Veränderungen nicht nur intellektuell zu verstehen, sondern über längere Zeit selbst zu beobachten und zu erfahren.
Eine solche Praxis kann auch eine wichtige Grundlage für die persönliche Entwicklung bilden. Wenn wir regelmässig still werden, den Körper bewusst wahrnehmen, mit Atem und Energie arbeiten und unsere Reaktionen beobachten, werden innere Muster häufig deutlicher erkennbar. Die Sadhana schafft damit einen Erfahrungsraum, in dem Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion und Veränderung stattfinden können.
Was bedeutet „Verkörperung“ in einer 300h Ausbildung?
Je länger man Yoga praktiziert, desto deutlicher wird, dass Wissen allein noch keine Erfahrung ersetzt. Man kann viel über Meditation lesen und trotzdem kaum meditieren. Man kann zahlreiche Sequencing-Prinzipien kennen und dennoch Schwierigkeiten haben, eine lebendige Klasse zu gestalten. Und man kann die philosophischen Grundlagen des Yoga erklären, ohne dass sie im eigenen Leben tatsächlich eine Rolle spielen.
Deshalb spielt Verkörperung in unserem 300h Training eine zentrale Rolle. Die eigene Praxis verbindet Asana, Pranayama, Meditation und Mantra und entwickelt sich zu einer regelmässigen Sadhana. Gleichzeitig beschäftigt sich die Ausbildung mit persönlichen Talenten, dem eigenen Dharma und der Frage, aus welcher inneren Haltung heraus man Yoga weitergeben möchte.
Diese Auseinandersetzung kann auch beruflich relevant werden. Wer Yoga unterrichtet, vermittelt immer auch etwas von der eigenen Haltung. Die Art, wie wir sprechen, beobachten, korrigieren, Grenzen respektieren und mit Unsicherheit umgehen, prägt den Unterricht mindestens so stark wie die Auswahl der Asanas. Eine 300h Ausbildung kann deshalb ein guter Rahmen sein, um nicht nur die fachlichen Fähigkeiten, sondern auch die eigene Lehrerpersönlichkeit weiterzuentwickeln.
Muss ich für eine 300h Ausbildung bereits Yoga unterrichten?
Nein, zumindest nicht zwingend. Unterrichtserfahrung ist hilfreich, weil du dadurch konkrete Situationen kennst, die du in der Ausbildung reflektieren kannst. Du wirst vielleicht bereits erlebt haben, dass eine Sequenz auf dem Papier gut funktioniert, in einer realen Gruppe aber anders ankommt. Oder dass eine Erklärung, die für dich vollkommen klar erscheint, für deine Teilnehmer nicht verständlich ist. Solche Erfahrungen bieten wertvolles Material für eine vertiefte Ausbildung.
Für unser 300h Yoga Teacher Training ist eine abgeschlossene 200h Ausbildung die formale Voraussetzung; eigene Unterrichtserfahrung ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Wenn du bisher nur wenig unterrichtet hast, solltest du allerdings bereit sein, dich praktisch auf das Unterrichten einzulassen. Denn ein wesentlicher Teil des Trainings besteht darin, eigene Sequenzen zu entwickeln, zu unterrichten, Feedback aufzunehmen und den eigenen Stil weiterzuentwickeln.
Ist eine 300h Yoga Ausbildung auch für die persönliche Entwicklung geeignet?
Ja, und für viele Menschen ist genau das ein wichtiger Grund für die Entscheidung. Eine weiterführende Ausbildung gibt dir über einen längeren Zeitraum einen festen Rahmen, in dem du deine Praxis beobachten, Fragen verfolgen und neue Perspektiven entwickeln kannst. Die Inhalte sind dabei nicht auf das Unterrichten beschränkt.
In unserem Training geht es beispielsweise um Sadhana, Meditation, Embodiment, Yoga-Philosophie, Ayurveda und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Dharma. Die einjährige Struktur schafft zudem Zeit zwischen den Modulen, sodass Erfahrungen aus der Ausbildung in den Alltag und in die eigene Praxis einfliessen können. Die Intensivwoche auf der Schweibenalp bietet darüber hinaus einen bewussten Abstand zum normalen Alltag und verbindet fachliche Workshops mit gemeinsamer Praxis, Reflexion und Gemeinschaft.
Was macht eine gute 300h Yoga Ausbildung aus?
Bei der Auswahl einer Advanced Yoga Ausbildung lohnt es sich, genauer hinzusehen. Die Anzahl der Ausbildungsstunden allein sagt wenig darüber aus, wie intensiv oder hochwertig eine Ausbildung tatsächlich ist. Entscheidend ist, wer unterrichtet, wie das Curriculum aufgebaut ist, wie viel praktische Lehrpraxis enthalten ist und ob du persönliches Feedback bekommst.
Auch die Gruppengrösse kann einen grossen Unterschied machen. In einer Gruppe mit 15 oder 16 Menschen ist es etwas anderes, eine eigene Sequenz zu unterrichten und detailliertes Feedback zu erhalten, als in einem sehr grossen Ausbildungsformat. Ebenso wichtig ist die Frage, ob die Ausbildung genügend Zeit für Integration lässt oder ob möglichst viele Inhalte in kurzer Zeit vermittelt werden.
Wir begrenzen unser 300h Advanced Yoga Teacher Training auf maximal 16 Teilnehmer. Das ermöglicht persönliche Begleitung und gibt Raum für individuelle Fragen, praktische Lehrsituationen und einen intensiven Austausch innerhalb der Gruppe.
Warum ein berufsbegleitendes 300h Yoga Teacher Training?
Eine weiterführende Yoga Ausbildung über mehrere Monate oder ein Jahr zu verteilen, hat einen pädagogischen Vorteil: Das Gelernte muss nicht innerhalb weniger Wochen verarbeitet werden. Zwischen den Ausbildungsmodulen kannst du praktizieren, unterrichten, beobachten und mit den neuen Erkenntnissen experimentieren.
Unser 300h Yoga Teacher Training in Zürich erstreckt sich über ein Jahr und umfasst 11 Wochenenden sowie eine Intensivwoche in der Schweiz. Die nächste Durchführung beginnt am 20. November 2026 und endet am 3. Oktober 2027. Einzelne Module können bei Bedarf in einem anderen Durchgang vor- oder nachgeholt werden, wenn Termine aufgrund von Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen nicht passen.
Was kostet ein 300h Yoga Teacher Training?
Die Kosten für eine 300h Yoga Ausbildung unterscheiden sich je nach Schule, Umfang, Lehrteam, Ausbildungsort und Format. Bei einem Vergleich solltest du deshalb nicht nur den Gesamtpreis betrachten, sondern auch prüfen, was darin tatsächlich enthalten ist.
Das 300h Advanced Yoga Teacher Training im Das Yoga Haus Dubs kostet CHF 5'400.–. Eine Ratenzahlung über zwölf Monate zu CHF 450.– ist möglich; zusätzlich fällt eine einmalige Registrationsgebühr von CHF 300.– an. Während der gesamten Ausbildungszeit erhalten Teilnehmer ausserdem 30 % Ermässigung auf 5er- und 10er-Abos für die regulären Klassen im Yoga Haus Dubs.
Für Menschen, die aus finanziellen Gründen Unterstützung benötigen, gibt es zudem einen Karma-Platz. Gegen Mithilfe vor Ort während der Ausbildungstage wird eine Ermässigung von 50 % auf die Kurskosten gewährt.
Ist das 300h Yoga Teacher Training Yoga Alliance zertifiziert?
Ja. Das 300h Advanced Yoga Teacher Training des Das Yoga Haus Dubs ist Yoga Alliance zertifiziert. Die Zertifizierung bietet einen international etablierten Rahmen für eine weiterführende Yoga-Ausbildung und kann insbesondere für Menschen relevant sein, die ihre Ausbildung international dokumentieren oder den Weg zum RYT 500 verfolgen möchten.
Trotzdem sollte die Yoga Alliance Zertifizierung nicht das einzige Kriterium bei der Auswahl einer Ausbildung sein. Ebenso wichtig sind das Curriculum, die Qualität der Lehrpersonen, die praktische Unterrichtserfahrung, die Gruppengrösse und die Frage, ob die Ausbildung zu deiner eigenen Vorstellung von Yoga passt. Bei uns verbindet das 300h Training die traditionelle Yogalehre mit modernen Erkenntnissen aus Anatomie, Yogatherapie und Wissenschaft und legt gleichzeitig grossen Wert auf praktische Anwendung und persönliche Entwicklung.
Was unterscheidet das 300h Yoga Teacher Training im Das Yoga Haus Dubs?
Das Training wird von Maya Kovats geleitet, die seit über zehn Jahren Yoga-Lehrer ausbildet. Unter ihrer Leitung haben nach Angaben des Yoga Haus Dubs bereits mehr als 340 Yogalehrer in 24 Trainings ihre Ausbildung abgeschlossen. Ergänzt wird die Leitung durch ein Team mit unterschiedlichen Fachgebieten, darunter Yogaphilosophie, Anatomie, Ayurveda, Persönlichkeitsentwicklung sowie Sadhana und Embodiment.
Diese unterschiedlichen Perspektiven sind bewusst Teil des Ausbildungskonzepts. Yoga wird dadurch nicht aus nur einer einzigen fachlichen oder persönlichen Perspektive betrachtet. Gleichzeitig bleibt die Gruppe mit maximal 16 Teilnehmer klein genug, damit du nicht einfach Inhalte konsumierst, sondern selbst praktisch arbeitest, unterrichtest, Fragen stellst und Feedback bekommst.
Ein besonderer Bestandteil ist die Intensivwoche auf der Schweibenalp. Eine Woche lang verlässt die Gruppe den normalen Alltag und arbeitet intensiv an Themen wie Advanced Asanas, Adjustments und Sequencing. Ergänzt wird das Programm durch tägliche Sadhana, Meditation, Mantra, Yin Yoga, Embodiment, Yoga Nidra, Philosophiegespräche und Zeit in der Natur. Eine optionale Schwitzhütten-Zeremonie bietet einen zusätzlichen Raum für persönliche Reflexion und Erfahrung.
Ist eine 300h Yoga Ausbildung das Richtige für mich?
Wenn du deine 200h Ausbildung abgeschlossen hast und das Gefühl hast, dass deine Fragen grösser geworden sind, kann eine 300h Ausbildung ein sinnvoller nächster Schritt sein. Vielleicht möchtest du selbstsicherer unterrichten, Workshops und Masterclasses entwickeln oder deinen eigenen Unterrichtsstil klarer herausarbeiten. Vielleicht interessiert dich aber auch die Philosophie des Yoga zunehmend oder du möchtest deine persönliche Praxis über einen längeren Zeitraum konsequenter vertiefen.
Du musst dabei noch nicht genau wissen, wohin dich dieser Weg führt. Eine weiterführende Ausbildung kann gerade dann wertvoll sein, wenn du deine bisherigen Erfahrungen sortieren, neue Perspektiven kennenlernen und herausfinden möchtest, was du selbst weitergeben möchtest.
Das 300h Yoga Teacher Training im Das Yoga Haus Dubs richtet sich an Menschen, die nach einer 200h Grundausbildung weitergehen möchten – unabhängig davon, ob ihr Schwerpunkt später stärker im Unterrichten oder in der eigenen Praxis und persönlichen Entwicklung liegt.
Dein nächster Schritt
Eine 300h Yoga Ausbildung ist eine grössere zeitliche und persönliche Investition. Deshalb solltest du dir vor der Anmeldung die Zeit nehmen, die Schule, die Lehrpersonen und das Ausbildungskonzept kennenzulernen. Ein persönliches Gespräch kann dabei hilfreicher sein als jede noch so ausführliche Kursbeschreibung.
Wenn du wissen möchtest, ob unser 300h Advanced Yoga Teacher Training zu dir und deinem bisherigen Yogaweg passt, kannst du ein unverbindliches Vorgespräch mit Maya vereinbaren. Dabei geht es nicht darum, dich möglichst schnell anzumelden, sondern gemeinsam zu klären, wo du gerade stehst, welche Fragen du hast und ob die Ausbildung das bietet, wonach du suchst.
300h Advanced Yoga Teacher Training in Zürich – für Yogalehrer*innen und erfahrene Praktizierende, die ihr Wissen vertiefen, ihre Praxis verfeinern und ihren eigenen Weg weiterentwickeln möchten.